Der Kerl mit dem Namen, auf dessen Aussprache niemand so richtig Wert legt, ist mir natürlich nicht verborgen geblieben. Tracks wie Household Goods oder Garden wurden unfassbar oft gespielt und gehören auch jetzt noch zum bescheidenen Repertoir der deutschen Werbetreibenden. Der neue Totally Enormous Extinct Dinosaurs-Track Tapes & Money wütet in meinen Gehörgängen, als gäb’s keinen Morgen mehr und treibt mir dabei die ein oder andere Träne ins Gesicht. Tränen vor Freude, weil irgendwo zwischendurch immer wieder gute Stimmung aufkommt. Aber auch Tränen des Schmerzes, weil mir die Stimme vom – ähm – Dinosaurier an manchen Stellen einfach auf die Nerven geht. Manche bescheinigen ihm eine schöne Stimme, was bei Household Goods durchaus akzeptabel ist, aber gerade bei Tapes & Money gefallen mir die Parts in denen er die Melodie einfach Melodie sein lässt wesentlich besser. Zu jungenhaft und zu schwach ist mir die Stimme auf diesem prallen Soundteppich, der sich vor Bass- und Synthie-Gefrickel kaum noch retten kann. Strophe Flop, Refrain Top. Und ihr so?
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